





Anstatt reines Corporate-Grün überall zu streuen, leiten Teams Paletten aus Naturbeobachtungen ab: Moos im Schatten, Olivenblätter im Gegenlicht, Salbeigrün im Morgennebel. Diese Töne wirken erwachsener, langlebiger und passen zu Tageslichtverläufen. Ein Labor wählte eine gradientbasierte Skala, die über Bereiche hinweg subtil wechselt. Besuchende sprachen von „Ruhe im Auge“, Mitarbeitende fanden schneller Fokus und nahmen die Marke als reflektiert, forschend und zugleich warmherzig wahr.
Kompakte Radien an Tischkanten erzählen von Sicherheit, präzise Fugen von Handwerk, Asymmetrien von Beweglichkeit. Eine Beratungsfirma integrierte leicht versetzte Regale, die Wachstum assoziierten, ohne plakativ zu wirken. Pflanzengefäße wiederholten diese Geometrie, wodurch ein stilles Muster entstand. Gäste erkannten die Konsequenz unbewusst und beschrieben die Räume als „logisch“ und „freundlich“. So wird Form zum Subtext, der Tonfall und Charakter unaufdringlich, aber deutlich mitschwingen lässt.
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